Umweltfreundlich bauen und wohnen

Umweltfreundlichkeit sollte nicht nur in der Ernährung und bei der Wahl unserer Autos eine Rolle spielen, sondern natürlich auch im privaten Wohnumfeld. Wir sollten energieeffizient leben und Rücksicht auf unsere Umwelt nehmen. Wir zeigen, worauf zu achten ist.

Gutes Holz und gute Materialien

Beim Thema Bauen gilt: Wenn Sie Holz benutzen, dann gutes Kernholz. Es ist widerstandsfähig und hart, entsprechend langlebig ist es auch.Mit diesem Holz wird die Umwelt deutlich weniger belastet als mit chemisch behandelten Materialien. Das gilt allerdings nicht nur für Holz, sondern für alle Materialien, die Sie in und um Ihr Eigenheim verwenden: Achten Sie auf Umweltfreundlichkeit und vermeiden Sie die Produktion von Müll und die Verwendung von Materialien, die der Umwelt schaden.

Klimafreundlich verbrennen

Ein Kamin ist eine tolle Sache, zweifelsfrei. Der Kamin sollte allerdings mit einem Wärmespeicher ausgestattet sein, denn dann bleibt die Wärme länger, und es wird weniger Holz benötigt. Das Emissionsniveau bleibt entsprechend niedriger.

Wasserverbrauch

Viele Länder haben Probleme mit Wasser. Obgleich die Wasserversorgung und Qualität des Wassers in Deutschland vergleichsweise gut ist, sollte mit dem Thema Wasserverbrauch nicht leichtfüßig umgegangen werden. Warmwasser benötigt beispielsweise eine Menge Energie. Gehen Sie immer sparsam mit Wasser um, nutzten Sie unter Umständen auch moderne Einhebelmischer. Diese helfen, den Energieverbrauch zu verringern. Aber auch ohne Investitionen lässt sich Wasser sparen.

Beleuchtung

Nutzen Sie Energiesparlampen, und lassen Sie das Licht nicht länger brennen als nötig. Herkömmliche Glühbirnen sind seit einiger Zeit verboten, und Sie sollten schnellstmöglich auf die Energiesparvariante umsteigen, denn das schont die Umwelt.

Garten

Achten Sie bei der Gartenpflege darauf, keine unnötigen Chemikalien zu verwenden, es gibt auch umweltfreundliche Alternativen. Niemand möchte Ungeziefer im Garten haben, das die Pflanzen angreift, aber es lohnt sich, etwas mehr Zeit in alternative Bekämpfungsmethoden zu investieren. Es kann sich außerdem lohnen, eigenes Obst und Gemüse anzubauen, denn das muss dann nicht im Supermarkt gekauft werden, und Sie können die Qualität Ihrer Lebensmittel selbst überprüfen.

Lüften

Stoßlüften ist an dieser Stelle das wichtige Stichwort. Haben Sie vor allem bei kalten Temperaturen nicht dauerhaft die Fenster geöffnet, denn das Erwärmen der Räume kostet viel Energie.Lüften Sie stattdessen ein- oder zweimal am Tag, indem Sie die Fenster und Türen weit öffnen und nach einigen Minuten wieder schließen.

Kontrollen von innen und außen

Ein Haus sollte gut gedämmt sein, damit es Energie spart. Außerdem sollten die Fenster gut isoliert sein. Eine Wärmebildkamera kann an dieser Stelle sehr nützlich sein, denn Sie kann Ihnen dabei helfen, mögliche Stellen aufzudecken, die dringend ausgebessert werden sollten.

Reparieren

Statt einfach auszutauschen, ist reparieren oft eine umweltfreundliche Alternative, und das in jedem Bereich. So, wie Sie ein Loch in Ihren Socken flicken können, so können Sie doch auch eine Tür, die Gebrauchsspuren hat, neu streichen, statt sie komplett auszutauschen. Sparen Sie immer an neuen Materialien und Anschaffungen, wenn Sie können.

Qualitätsware

Oft lohnt es sich, in teurere Anschaffungen zu investieren, die von guter Qualität sind und damit auch eine lange Lebensdauer haben. Wenn Sie umweltfreundlich leben möchten, so sollte Ihr Ziel immer sein, die Umwelt nicht unnötig zu belasten. Entsprechend sollten Sie so wenige Neuanschaffungen wie möglich tätigen und Müll vermeiden.